Mamma Mia
Ein Mutter-Tochter-Abend führt uns gestern in den Film „Mamma Mia“. Der Film ist herrlich kitschig und komisch und dann noch mit der Musik von Abba. Super. Den Knüller jedoch lieferte meine Ma, ein äußerst emotionaler Mensch und eine Frohnatur. Ist etwas komisch, kann sie sich nicht beherrschen und muss laut lachen. In diesem Film gab es unglaublich viele komische Sequenzen. Offensichtlich befreit durch das herzliche Glucksen meiner Ma, war das ganze Kino zeitweise heftigst am Grölen. Herrlichst. Zum Glück war das Schluchzen während der ergreifenden und traurigen Sequenzen nicht so ansteckend. Ein fantastischer Abend. Ich kann den Film nur weiterempfehlen.
Hundeblick
Mal ein paar Tage in der alten Heimat zu weilen, hat viel Gutes. Zum Beispiel kann man sich in Ruhe mit alten Freunden treffen. Wirklich eine feine Sache, hat man die Fragen wie „Wann heiratet ihr denn“? Und „Wann ist denn der Nachwuchs geplant? hinter sich. Doppelt so nett, wenn die Freundin ihren Nachwuchs dabei hat. Eine dunkelbraune Retrieverdame mit wunderschönen bernsteinfarbenen Augen. So eine möchte ich auch so gerne.
Jeden Dienstag
Juli 29, 2008
Gespeichert unter Täglicher Wahnsinn
Schlagworte: Banküberfall, Dienstag, Kafferöster
Jeden Dienstag überlege ich, eine Bank zu überfallen. Jeden Dienstag bewundere ich in der Vorschau das schöne Angebot des bekannten Kafferösters. Jeden Dienstag möchte ich drölfundneunzig Dinge haben. Jeden Dienstag, wenn ich in der Filiale des Kafferösters stehe (befindet sich schräg gegenüber der Arbeitsstätte) kommt die Erleichterung. Sieht doch gar nicht so toll aus, brauch ich nicht wirklich. Was ein Glück. So ein Banküberfall ist bestimmt anstrengend.
Eine Bahnfahrt die ist lustig….
Bahnfahren ist ja nix für Weicheier. Was man in so einem Großraumabteil alles erleben kann ist sensationell bescheiden. Da man mit Krüken leider nicht in der Lage ist, noch einen Koffer mit sich zu führen, muss man in den Zug gebracht werden. Also nen Zug ganz früh morgens nehmen, da Schätzelein ja zur Arbeit muss und mich sonst nicht geleiten kann.
Ich bin es nicht mehr gewohnt, um 7:00 h aufzustehen. Gäähn. Ein Morgenmuffel (Schätzelein) und jemand der um 7:30 h schon reden kann wie ein Wasserfall (ich) ist keine besonders geschickte Kombination. Vor allem, wenn die Zeit drängt, den Zug noch rechtzeitig zu entern und vorher Butterbrezen und Chichizeitschriften erstanden werden müssen.
Es ist besonders schön, wenn man eine Sitzplatzreservierung in Waagen 2 hat und Waagen 16 vorne steht. Vor allem, wenn es um 8:ooh schon 26° hat. So humpelten eine fröhlich vor sich hin Plappernde und ein sich nach Ruhe und seinem Bett Sehnender den langen Zug entlang. Die Verabschiedung war herzlich. Ich froh, endlich sitzen zu dürfen, er froh vielleicht noch ein wenig Ruhe vor der Arbeit erhaschen zu können.
Der Teen in meinem Abteil hatte nicht so viel Glück. Die Henne von Mutter gab in epischer Breite und für alle gut hörbar die lezten guten Ratschläge mit auf dem Weg. Der Teen rutschte immer weiter in seinen Sitz, die Henne gluckte immer lauter. Die Glucke fand 3 Gründe nochmal wieder das Abteil zu stürme, nachdem man sich endlich vor ihr sicher wähnte.
Die Oma, die vor mir saß, verschaffte uns gleich zu anfang oflikatorische Höchstgenusse. Zunächst zog sie ihre Wanderschuh aus. Anschließend wurde das Frühstück ausgebreitet, zudem selbstverständlich hart gekochte Eier gehörten. Neben einer Unzahl von Medikamenten befand sich auch ein fröhlich vor sich hin piesendes Gerät in ihren Besitzt. Anscheinend war Oma etwas schwerhörig, denn sie störte es gar nicht.
Neben mir saß Mutti mit Anna-Lea, 5 Jahre. Die Krönung der Fahrt. Denn Anna-Lea lernte zuerst Uno spielen. „Die Mami hat kann jetzt entweder die grüne Karte drauflegen, die 2 oder den Löwen. Welche Karte soll die Mami drauf legen.“ Das ganze Abteil konnte dem beiwohnen. Danach lernte Anna-Lea ihren Körper kennen und mit Sexualaufklärung kann man nicht früh genung anfangen. Vielleicht hatte der ein oder andere dadurch eine Erkenntnis.
So können 3Std. schon mal zu gefühlten 6 werden. Vorallem wenn man seine morgendliche Ration Koffein nicht bekommen hat.
Sternenhimmel?
★
Leider möchte mein Lappi keinen Sternchen machen, schnief. Mit den Herzen hat das doch so toll funktioniert. Für alle anderen von Fr. Sterntau Code [& # 9733 ;]. Dran denken, ohne Klammern und Leerzeichen. Ich wünsche euch allen einen schönen Abend und eine gute Nacht.
Zur Erinnerung
So ihr Lieben, hier kommt jetzt mal ein besonderes Stöcken! Fr. Sterntau, aus unserer Blogger-Familie, braucht unsere Hilfe. Fr. Sterntau ist gelernte Industrie-Kauffrau, Mutter eines 7jährigen Hasenkindes und möchte/muss dringend einen Job finden. Näheres erfahrt ihr auf ihrem Blog. Mit dem Job finden ist das heutzutage ja so einen Sache und es geht doch nichts über “ich kenne da jemanden, der gerade jemanden braucht”. Also seid so gut, nehmt das Stöckchen auf, schmeißt es an alle weiter die ihr kennt. Haltet die Ohren offen, vielleicht ist da draußen jemand, der genau so jemand wie Fr. Sterntau benötigt. Von wegen, deutsche Blogger bewegen nichts!
Frag doch gleich Muttern
Mütter sind eine famose Sache. Für jedes Problem haben sie eine Lösung parat. Was schreie ich bei einem Fleck nach Van.ish. Hätte ich doch gleich bei Muttern angerufen. Nach dem Lesen meines Posts kam auf jeden Fall der Anruf von ihrer Seite. „Neutralseife von F.rosch, unschlagbar. Vor dem Waschen rauf auf den Fleck. Spätestens nach der zweiten Wäsche ist alles draußen. Damit habe ich die Kleidung durch deine gesamte Kindheit und Jugend gerettet. Gras-, Karotten-,Pusteblumen-,Kirsch-, Lippenstiftflecken usw., alles kein Problem.“ Danke Mama. Für damals und jetzt. Es wäre wirklich schade um den Rock gewesen.
Juli 30, 2008
Juli 30, 2008